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Sicher vernetzt

Einbrecher sind 365 Tage im Jahr im Einsatz, rund um die Uhr und über Landesgrenzen hinweg. Wer diesem Arbeitseifer etwas entgegensetzen will, sollte sein Eigenheim entsprechend absichern. Neben gesicherten Fenstern helfen auch Bewegungsmelder, Aussenkameras oder eine Video-Türsprechanlage.

Haben sich Bauherren dazu entschlossen, ihr Haus «smart» zu machen, sollten sie sich für ein möglichst vielseitiges, ausbaufähiges System entscheiden. Bild: Somfy.
Haben sich Bauherren dazu entschlossen, ihr Haus «smart» zu machen, sollten sie sich für ein möglichst vielseitiges, ausbaufähiges System entscheiden. Bild: Somfy.
Eine gute Beleuchtung, vor allem im Aussenbereich, macht das Eigenheim sicherer – auch wenn die Familie gar nicht  zu Hause ist. Bild: Renomation.
Eine gute Beleuchtung, vor allem im Aussenbereich, macht das Eigenheim sicherer – auch wenn die Familie gar nicht zu Hause ist. Bild: Renomation.
Besonders komfortabel, ob im Haus oder von unterwegs, ist die Steuerung per Handy oder Tablet-Computer. Bild: Siemens.
Besonders komfortabel, ob im Haus oder von unterwegs, ist die Steuerung per Handy oder Tablet-Computer. Bild: Siemens.
Schlüssel war gestern. Zahlcodeschlösser, Fingerprint-Technik oder wie hier ein Transponder erlauben den Hauszutritt auf bequeme Weise. Bild: Siedle.
Schlüssel war gestern. Zahlcodeschlösser, Fingerprint-Technik oder wie hier ein Transponder erlauben den Hauszutritt auf bequeme Weise. Bild: Siedle.
Auch von unterwegs alles unter Kontrolle. Mit dem «Logitech Alert™ Web und Mobile Commander» lassen sich unterwegs Videoaufnahmen vom Zuhause abspielen, oder Überwachungskameras schwenken. Bild: Logitech.
Auch von unterwegs alles unter Kontrolle. Mit dem «Logitech Alert™ Web und Mobile Commander» lassen sich unterwegs Videoaufnahmen vom Zuhause abspielen, oder Überwachungskameras schwenken. Bild: Logitech.
Mobile Kommunikation mit Hilfe einer smarten Uhr am Handgelenk. Die Uhr gibt Meldung, wenn sich beispielsweise jemand an der Haustür ankündigt. Bild: Siedle.
Mobile Kommunikation mit Hilfe einer smarten Uhr am Handgelenk. Die Uhr gibt Meldung, wenn sich beispielsweise jemand an der Haustür ankündigt. Bild: Siedle.
Dieses selbst installierbare Sicherheits-Startpaket besteht aus einer Basisstation zur Datenauswertung und -weiterleitung, einem Türsensor, der normales und gewaltsames Türöffnen unterscheidet und gegebenenfalls Alarm auslöst, sowie einem Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder für den Innenbereich. Bild: Gigaset.
Dieses selbst installierbare Sicherheits-Startpaket besteht aus einer Basisstation zur Datenauswertung und -weiterleitung, einem Türsensor, der normales und gewaltsames Türöffnen unterscheidet und gegebenenfalls Alarm auslöst, sowie einem Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder für den Innenbereich. Bild: Gigaset.
Eine Kamera zur Aussenhautsicherung kann jederzeit für das Sicherheits-Startpaket nachgerüstet werden. Bild: Gigaset.
Eine Kamera zur Aussenhautsicherung kann jederzeit für das Sicherheits-Startpaket nachgerüstet werden. Bild: Gigaset.
Macht sich ein Einbrecher an einer mit einem mechatronischen Schloss gesicherten Tür zu schaffen, ...
Macht sich ein Einbrecher an einer mit einem mechatronischen Schloss gesicherten Tür zu schaffen, ...
... sendet die Alarmanlage ein Alarmsignal (still oder laut) und benachrichtigt die Eigentümer oder einen Sicherheitsdienst. Bilder: Abus.
... sendet die Alarmanlage ein Alarmsignal (still oder laut) und benachrichtigt die Eigentümer oder einen Sicherheitsdienst. Bilder: Abus.
Dank der Videotürsprechanlage hat man immer den Überblick, wer vor der Tür steht. Bild: Siedle.
Dank der Videotürsprechanlage hat man immer den Überblick, wer vor der Tür steht. Bild: Siedle.
 
 
Haben sich Bauherren dazu entschlossen, ihr Haus «smart» zu machen, sollten sie sich für ein möglichst vielseitiges, ausbaufähiges System entscheiden. Bild: Somfy.
Haben sich Bauherren dazu entschlossen, ihr Haus «smart» zu machen, sollten sie sich für ein möglichst vielseitiges, ausbaufähiges System entscheiden. Bild: Somfy.
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Eine gute Beleuchtung, vor allem im Aussenbereich, macht das Eigenheim sicherer – auch wenn die Familie gar nicht  zu Hause ist. Bild: Renomation.
Eine gute Beleuchtung, vor allem im Aussenbereich, macht das Eigenheim sicherer – auch wenn die Familie gar nicht zu Hause ist. Bild: Renomation.
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Besonders komfortabel, ob im Haus oder von unterwegs, ist die Steuerung per Handy oder Tablet-Computer. Bild: Siemens.
Besonders komfortabel, ob im Haus oder von unterwegs, ist die Steuerung per Handy oder Tablet-Computer. Bild: Siemens.
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Schlüssel war gestern. Zahlcodeschlösser, Fingerprint-Technik oder wie hier ein Transponder erlauben den Hauszutritt auf bequeme Weise. Bild: Siedle.
Schlüssel war gestern. Zahlcodeschlösser, Fingerprint-Technik oder wie hier ein Transponder erlauben den Hauszutritt auf bequeme Weise. Bild: Siedle.
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Auch von unterwegs alles unter Kontrolle. Mit dem «Logitech Alert™ Web und Mobile Commander» lassen sich unterwegs Videoaufnahmen vom Zuhause abspielen, oder Überwachungskameras schwenken. Bild: Logitech.
Auch von unterwegs alles unter Kontrolle. Mit dem «Logitech Alert™ Web und Mobile Commander» lassen sich unterwegs Videoaufnahmen vom Zuhause abspielen, oder Überwachungskameras schwenken. Bild: Logitech.
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Mobile Kommunikation mit Hilfe einer smarten Uhr am Handgelenk. Die Uhr gibt Meldung, wenn sich beispielsweise jemand an der Haustür ankündigt. Bild: Siedle.
Mobile Kommunikation mit Hilfe einer smarten Uhr am Handgelenk. Die Uhr gibt Meldung, wenn sich beispielsweise jemand an der Haustür ankündigt. Bild: Siedle.
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Dieses selbst installierbare Sicherheits-Startpaket besteht aus einer Basisstation zur Datenauswertung und -weiterleitung, einem Türsensor, der normales und gewaltsames Türöffnen unterscheidet und gegebenenfalls Alarm auslöst, sowie einem Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder für den Innenbereich. Bild: Gigaset.
Dieses selbst installierbare Sicherheits-Startpaket besteht aus einer Basisstation zur Datenauswertung und -weiterleitung, einem Türsensor, der normales und gewaltsames Türöffnen unterscheidet und gegebenenfalls Alarm auslöst, sowie einem Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder für den Innenbereich. Bild: Gigaset.
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Eine Kamera zur Aussenhautsicherung kann jederzeit für das Sicherheits-Startpaket nachgerüstet werden. Bild: Gigaset.
Eine Kamera zur Aussenhautsicherung kann jederzeit für das Sicherheits-Startpaket nachgerüstet werden. Bild: Gigaset.
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Macht sich ein Einbrecher an einer mit einem mechatronischen Schloss gesicherten Tür zu schaffen, ...
Macht sich ein Einbrecher an einer mit einem mechatronischen Schloss gesicherten Tür zu schaffen, ...
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... sendet die Alarmanlage ein Alarmsignal (still oder laut) und benachrichtigt die Eigentümer oder einen Sicherheitsdienst. Bilder: Abus.
... sendet die Alarmanlage ein Alarmsignal (still oder laut) und benachrichtigt die Eigentümer oder einen Sicherheitsdienst. Bilder: Abus.
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Dank der Videotürsprechanlage hat man immer den Überblick, wer vor der Tür steht. Bild: Siedle.
Dank der Videotürsprechanlage hat man immer den Überblick, wer vor der Tür steht. Bild: Siedle.
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Wenn es um die Ausstattung des Bades oder der Küche im neuen Eigenheim geht, langen die meisten Bauherren ordentlich hin: Whirlwanne und Sauna, Dampfgarer und High-Tech-Herd? Kein Problem! Wesentlich knausriger zeigen sich die stolzen Hausbesitzer in Sachen Vorkehrungen gegen Einbruchsicherheit: Müssen die Sicherheitsschlösser und Fenster mit Pilzkopfzapfenverriegelung wirklich sein? Und brauchen wir wirklich die Alarmanlage? Bei uns gibt‘s doch viel weniger zu holen als beim Nachbarn. Um das herauszufinden, müssen Langfinger aber erst ins Haus gelangen. Und das tun sie sehr häufig. Zwar weist die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) in ihrem Jahresbericht 2014 weniger Einbrüche auf als im Rekordjahr 2012, aber Entwarnung kann nicht gegeben werden. Bei Einfamilienhäusern gab es im vergangenen Jahr 12 439 Einbrüche, bei Mehrfamilienhäusern waren es sogar 18 334 Fälle.

Mechanisch und elektronisch
Entgegen der landläufigen Meinung ereignen sich Einbrüche nicht nur bei Nacht, ein erheblicher Teil der Delikte geschieht am hellichten Tag. Und dann ist erheblicher Schaden angerichtet: Zerstörtes Mobiliar oder geraubte Wertgegenstände sind vergleichsweise noch das kleinere Problem. Schwerer wiegen die psychologischen Folgen eines Einbruchs: Unsicherheit und Angst können manchmal Jahre lang andauern und psychologische oder ärztliche Behandlung erfordern.

Wer also keine böse Überraschung zu Hause erleben will, muss etwas unternehmen. Diese Massnahmen sollten zwei Bereiche umfassen: Zum einen eine stärkere mechanische Sicherung von Haustüren und Fenstern durch Mehrfachverriegelung (Pilzkopfzapfen), Zusatzriegel, Gitter etc. Auch gern vernachlässigte Nebentüren wie zum Beispiel die Keller- oder Terrassentüren sollten so ausgestattet sein, dass sie Tätern den Zugang zum Haus so schwer wie möglich machen. Weitere Schwachstellen sind Kellerlichtschächte und Dachfenster. Zum andern sollten diese Sicherheitsvorkehrungen ergänzt werden durch elektronische Hilfsmittel. Hierzu zählen Alarmanlagen, Bewegungsmelder, Aussenkameras oder eine Video-Türsprechanlage. Auch Sensoren, die Glasbruch oder ungewöhnliche Erschütterungen melden, können hilfreich sein und einen Alarm auslösen. Verschliessbare Fensterbeschläge mit Sensoren lassen sich auch gut nachrüsten.

Flexibel programmieren
Ist das Haus mit einer intelligenten Steuerung ausgestattet, lassen sich die einzelnen Bestandteile miteinander verknüpfen. So kann ein Warnsignal aufs Handy oder an einen Sicherheitsdienst erfolgen, wenn sich ein Einbrecher an einem Fenster zu schaffen macht. Mit einer Smart-Home-Lösung können Funktionen wie Licht und Storen aufeinander abgestimmt gesteuert werden. Per Programmierung kann während einer beruflichen oder urlaubsbedingten Abwesenheit dafür gesorgt werden, dass das Licht abends immer zu einem anderen Zeitpunkt angeht, die Storen entsprechend herunterfahren und der Fernseher angeht (Anwesenheitssimulation). Wenn das intelligente System über Smartphone oder Tablet steuerbar ist, kann die Programmierung auch jederzeit von unterwegs geändert werden. Ausserdem lässt sich dann bei entsprechender Installation einer Video-Haustür-Kommunikation auf dem Smartphone nachsehen, wer da vor der Tür steht und kann ihm per Knopfdruck Einlass gewähren.

Intelligent vernetzen
Für die intelligente Vernetzung des Eigenheims haben sich drei Systeme zur Datenübertragung herauskristallisiert. Bei Neubauten kann parallel zu den Elektroleitungen eine spezielle Datenleitung verlegt werden («Bus»). So funktionieren z. B. Systeme nach KNX-Standard. Alternativ können die Stromleitungen selbst als Medium dienen. Schliesslich gibt es Systeme, bei denen Befehle per Funk übertragen werden. Da hier keine Leitungen verlegt werden müssen, eignen sich Funksysteme sehr gut zur Nachrüstung im Gebäudebestand. Allerdings ist hier zu ergänzen, dass bei Häusern, die noch mit uralten elektrischen Leitungen ausgestattet sind, sowieso eine Komplettsanierung der Elektrik ansteht, sodass dann auch ein kabelgebundenes System infrage kommt.

Sicherheitstipps
Weitere Infos und Beratung in Sachen Sicherheit gibt es bei der Schweizerischen Kriminalprävention unter: skppsc.ch. Dort kann man sich auch die Broschüre «Riegel vor!» anschauen und herunterladen. Diese enthält Sicherheitstipps sowie die Kontaktadressen und Links der kantonalen und städtischen Polizeikorps.


Text:Joachim Hoffmann
aus: haus-und-wohnen.ch, Printausgabe 2016

Bezugsquellen:

Abus Schweiz AG
abus.ch

Gigaset Communications Schweiz GmbH
gigaset.ch

Logitech
logitech.com

Renomation AG
renomation.ch

Siedle Electric AG
siedle.ch

Siemens Schweiz AG
siemens.ch

Somfy AG
somfy.ch

 
 
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