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Per Funk zum intelligenten Haus

Das Eigenheim in Eigenregie zum Smart Home machen, und das zu einem knappen Budget – das soll das System «Home Control» von Devolo ermöglichen. Zur Markteinführung in der Schweiz gibt es ein Starterpaket mit der Möglichkeit zur Erweiterung.

Die Steuerzentrale ist das Herz des Home Control-Systems. Sie lässt sich mit dem WLAN-Router verbinden und ermöglicht die Überwachung der Haustechnik auch von unterwegs.zoom
Die Steuerzentrale ist das Herz des Home Control-Systems. Sie lässt sich mit dem WLAN-Router verbinden und ermöglicht die Überwachung der Haustechnik auch von unterwegs.
Die Alarmsirene reagiert auf einen Befehl der Steuerzentrale, sobald ein Tür-/Fensterkontakt eine Erschütterung meldet.zoom
Die Alarmsirene reagiert auf einen Befehl der Steuerzentrale, sobald ein Tür-/Fensterkontakt eine Erschütterung meldet.
Kern des Devolo-Systems ist die Home-Control-Zentrale. Sie arbeitet als Datenserver und wird als Steuereinheit für jede Installation benötigt.zoom
Kern des Devolo-Systems ist die Home-Control-Zentrale. Sie arbeitet als Datenserver und wird als Steuereinheit für jede Installation benötigt.
 

Ein Smart Home System, das die Hausbesitzerin oder der Hausbesitzer selbst installiert: Hat das nicht etwas von Billiglösung an sich, für die Schweizer Kunden schwerlich zu gewinnen sind? «Ganz und gar nicht!», ist Jean-Claude Jolliet, Verkaufs- und Marketingdirektor von Devolo Schweiz, überzeugt. «Viele Kunden sind heutzutage durch das Smartphone sehr technikaffin. Ausserdem zeigt der Erfolg von Aldi oder Lidl in der Schweiz, dass Verbraucher für kostengünstige Lösungen durchaus zu haben sind.»

Steckdose oder Funk
Kern des Devolo-Systems ist die Home-Control-Zentrale. Sie arbeitet als Datenserver und wird als Steuereinheit für jede Installation benötigt. Sie wird in die Steckdose gesteckt und kann auf zweierlei Weise Signale empfangen und versenden: Zum einen über die Stromleitung (Powerline-Technik) und zum andern per Funk (Z-Wave-Standard). Die Powerline-Verbindung ist sinnvoll, wenn elektrische Verbraucher wie zum Beispiel Stehleuchten, in die Hausautomation eingebunden werden sollen. Dann wird ein Zwischenstecker (sogenannte «Schalt- und Messsteckdose») in die Wandsteckdose ge­­setzt.

Auf- und Unterputz
Alle übrigen Komponenten des Systems sind über Funk mit der Steuerzentrale verbunden. Zur Auswahl stehen Tür-/Fensterkontakte, Bewegungsmelder, Rauchmelder, Heizkörperthermostate, Raumthermostate, Funkschalter, Alarmsirene, Wassermelder, Luftfeuchtemelder sowie eine Fernbedienung. Damit sind die Bereiche Heizung, Licht- und Gerätesteuerung sowie Gebäudesicherheit abgedeckt. Zur Markteinführung gibt es ein Starterpaket für 259.90 Franken, das die Steuerzentrale, einen Tür-/Fensterkontakt und eine Schalt- und Messsteckdose enthält. Für den Herbst ist eine Kamera zur Überwachung des Aussenbereiches geplant. Ausserdem sollen ab 2017 Unterputzlösungen angeboten werden, um das System sozusagen «unsichtbarer» zu machen. Für die Installation sollte dann allerdings ein Fachhandwerker zu Rate gezogen werden.

Verkaufsberater Sven Simon im Gespräch mit einem Fachhändler. zoom
Verkaufsberater Sven Simon im Gespräch mit einem Fachhändler.

Nachrüstung möglich
Ausser über Funkschalter oder Fern­bedienung kann Home Control auch per Smartphone, Tab­let oder Computer bedient werden. Hierzu ist die Installation einer App erforderlich. Wer von überall auf seine Hausautomation zurückgreifen will, verbindet die Systemzentrale mit dem WLAN-Router. So lässt sich übers Internet feststellen, ob zum Beispiel alle Türen und Fenster verschlossen sind. Oder der Hausbesitzer erhält eine Push-Mail beziehungsweise -SMS, wenn zu Hause etwas nicht in Ordnung ist (Einbruch, Rauchentwicklung et cetera). Home Control wurde 2015 vom Magdeburger Testlabor AV-Test als «sicher» eingestuft. Wer der Datensicherheit im World Wide Web trotzdem misstraut, kann den Internetzugang laut Devolo «per Knopfdruck» deaktivieren.

Starterset mit Zentrale, Schalt- und Messsteckdose und einem 
Tür-/Fensterkontakt.zoom
Starterset mit Zentrale, Schalt- und Messsteckdose und einem
Tür-/Fensterkontakt.

Da das System mit dem Funk-Standard Z-Wave arbeitet, können zertifizierte Z-Wave-Module anderer Hersteller in Home Control eingebunden werden. Ebenso die smarte Lichtsteuerung Philips Hue. Da keine Festinstallationen notwendig sind, eignet sich Home Control auch zur Nachrüstung und kann bei einem Umzug mitgenommen werden.

 

Text: Joachim Hoffmann
aus: Das Einfamilienhaus, Heft Nr. 5/2016

Bezugsquelle:
Devolo Schweiz GmbH
9000 St. Gallen
www.devolo.ch

 
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