Schweizer Bauratgeber für Bauherren und Hausbesitzer

Badheizkörper

Moderne Badheizkörper strahlen nicht nur Wärme aus, sondern auch Ästhetik. Sie sind flach und funktional und nehmen im Bad keinen Platz weg. Badheizkörper haben sich längst zu Schmuckstücken im Badezimmer gewandelt.

Wohlige Wärme im Badezimmer ist angenehm. Innovative Heizkörper überzeugen oft bereits mit ihrer eleganten Optik. Bevor man sich für einen Heizkörper entscheidet, sollte allerdings der Raum ausgemessen werden, um die richtige Heizleistung zu gewähren. Für kleinere Räume wird meistens auch nur eine Heizung mit wenig Leistung benötigt. Badheizkörper sind ausserdem speziell für Räume konzipiert, in denen Luftfeuchtigkeit herrscht. Die Heizkörper sind so konzipiert, dass sie im Bad nicht rosten. Zudem lassen sich Badheizkörper oft auch als praktische Handtuchwärmer oder Handtuchtrockner nutzen. Die Funktionsweise der verschiedenen Badheizkörper sind am Ende des Beitrages erläutert.

Design-Heizkörper «Vitalo» von Zehnder.

Der mehrfach prämierte Design-Heizkörper Zehnder «Vitalo» überzeugt mit einem Höchstmass an Energieeffizienz und Leistungsfähigkeit. Je nach Bauhöhe runden ein oder zwei Handtuchhalter aus Chrom die Fuktionalität ab und ermöglichen, da zur linken Seite hin offen, ein besonders komfortables Aufhängen von Bad-Textilien. Mit einer beeindruckenden Bandbreite an Formen, Farben und Baugrössen bietet der Heizkörper-Spezialist Zehnder vielfältige Möglichkeiten für eine individuelle Badgestaltung. Die Design-Heizkörper sind wertige Objekte und Blickfang. Zehnder.

Heizbank «Square bench» von Tubes.

Was hier gelb leuchtet ist keine normale Bank: «Square bench» ist ein Wärmeobjekt, das offen für verschiedene Verwendungszwecke, Einsatzbereiche und Veränderung ist. Neben der Funktion als Heizkörper ist sie Ablage, Sitzbank, Handtuchwärmer, Raumteiler, Möbel. «Square bench» wurde aus der Idee geboren, der Wärme Form zu geben und den Komfort einer Bank zum Entspannen
hinzuzufügen. Sie lässt sich leicht bewegen und transportieren und kann dank der Stromversorgung überall platziert werden. Die Bank ist innen aus Aluminium gefertigt und mit Stahl verkleidet. Die Wärme wird durch ein spezielles Profil verteilt. Foto: Max Zambelli. Tubes.

Infrarot-Heizung «Zenia» von Zehnder.

Wärme im Badezimmer kann sehr gut aussehen oder sich gar nicht zu erkennen geben. So ist Zehnder «Zenia» ein innovatives Wärmekomfortgerät, welches sich nahtlos in die Badarchitektur einfügt. Dank des integrierten Heizlüfters erlaubt Zenia unabhängig von der Zentralheizung flexible, rasche Wärme auf den Punkt. Die elegante Infrarot-Glasheizfläche sorgt zusätzlich für angenehme Strahlungswärme und trägt zum guten Raumklima bei. Dank schneller Reaktionszeit und der Vorwärme- und Trocknungsfunktion für Badtextilien eignet sich Zenia ideal in Kombination mit einer Fussbodenheizung im Neubau oder bei Renovationen. Zehnder.

Design-Handtuchwärmer «T39EL» von Vola

Der Design-Handtuchwärmer «T39EL» von Vola besteht aus einem modularen System von Heizstäben, die individuell angeordnet werden können. Die Gesamthöhe beträgt zwischen 50 und 210 cm, wobei der Abstand der einzelnen Stäbe individuell gewählt werden kann (10 – 30 cm). Die Temperatur des elektrisch angeschlossenen Handtuchwärmers lässt sich stufenlos regeln. Mit Timerfunktion. Vola.

Heizkörper «Folio Hybrid» von Runtal.

Der sanft taillierte Heizkörper Runtal «Folio Hybrid» gefällt durch seine ungewöhnlich leichte und schwebende Anmutung. Der auf nur 16 Millimeter reduzierte Heizkörpers wurde erst möglich durch die Entwicklung neuartiger Konstruktionselemente und Verbundstoffe und innovative Heiztechnologie. Die Kombination einer glänzenden und einer matten Oberfläche lässt die Technologie dahinter durchscheinen. In der Mitte liegt ein elektrisch betriebenes Infrarotheizelement aus Glas, das schnell reagiert und Badetücher in kürzester Zeit trocknet oder wärmt. Der umgebende Heizkörper wird an die Warmwasser-Zentralheizung angeschlossen. Runtal.

Badheizungssysteme

Grundsätzlich gibt es nur zwei Möglichkeiten, einen Badheizkörper zu betreiben: mit Warmwasser und mit Strom. Beide Möglichkeiten können in einem Kombigerät beim Mischbetrieb zusammengefasst werden. Bei der Erwärmung mit Strom bietet sich die Variante einer Infrarot-Badheizung an.

Klassischer Badheizkörper
Der klassische Badheizkörper ist an den Heizkreislauf des Hauses oder der Wohnung angeschlossen. Im Grunde ist der Badheizkörper also nichts anderes als ein normaler Heizkörper, der mit Warmwasser versorgt und dadurch aufgeheizt wird. Die zugeführte Wärme wird in den Raum abgegeben, das sich beim Durchlauf abkühlende Heizwasser verlässt den Badheizkörper in Richtung Heizkessel, wo der Kreislauf von neuem beginnt.

Elektrischer Badheizkörper
Der elektrische Badheizkörper unterscheidet sich vom Funktionsprinzip kaum vom klassischen Badheizkörper, jedoch mit einer Ausnahme: der Wasserkreislauf findet ausschliesslich im Gerät statt, was den Anschluss an die Heizanlage erübrigt. Im elektrischen Heizkörper befindet sich Wasser mit einer Thermoflüssigkeit gemischt, die Frostsicherheit garantiert und der Korrosion im Inneren vorbeugt. Die sogenannte Heizpatrone erwärmt das Wassergemisch nach dem Funktionsprinzip eines Tauchsieders. Die Wärme wird wiederum über den Heizkörper selbst an den Raum abgegeben, worauf die elektrisch betriebene Heizpatrone Wärmeenergie nachliefert, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist.

Badheizkörper im Mischbetrieb
Der sogenannte Mischbetrieb wird mit Badheizkörpern möglich, die entweder schon einen elektrischen Heizstab eingebaut haben oder damit erweitert werden. Wenn die Heizung in der warmen Jahreszeit Pause hat, funktioniert nur die Warmwasserbereitung. Der Badheizkörper kann also logischerweise nicht beheizt werden. Wünscht man sich aber Wärme, um Handtücher trocknen zu können oder früh am Morgen beziehungsweise spät am Abend ein warmes Bad zu haben, schaltet der Heizkörper auf Strom als Energiequelle um und kann so schnell und effektiv heizen. Die Heizungsanlage muss dann nicht durchgängig laufen, was Kosten sparen kann.

Infrarot-Badheizkörper
Ein elektrischer Badheizkörper, der Strom in Infrarot-Wärme umwandelt, ist einfach aufgebaut: Der Heizleiter sitzt hinter der vorderen Abdeckung und erwärmt diese auf Temperaturen zwischen 75 und 200 °C. Die Wärme wird in Form langwelliger und für den Menschen ungefährlichen Infrarotstrahlen frei. Hinter dem Heizleiter ist eine thermisch isolierende Schicht, die dafür sorgt, dass die Wärme ausschlisslich nach vorne abgegeben wird. Durch die kompakte Bauweise ist eine Infrarotheizung sehr flach und kann sowohl an Wänden als auch Decken befestigt werden. Da die vordere Abdeckung aus Aluminium, Glas oder Stein bestehen kann, sind dem Design keine Grenzen gesetzt. Beispielsweise können ein grosser Spiegel oder eine Design-Keramikfläche die Wärmeabstrahlung übernehmen.

Quelle: Vaillant

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