Feuer der Zukunft

Zur Energie Sorge zu tragen, verlangen die Vernunft und der Zeitgeist, dennoch bleibt die ewige Faszination für das schiere Spiel der Flammen. Die Ofenbauer tun mit optimierten Feuerräumen, gesteuerter Luftzufuhr und gründlich genutzter Abwärme ihr Bestes, uns das archaische Vergnügen bei bester Effizienz zu verschaffen.

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Das Interesse an Cheminéeöfen ist ungebrochen, allerdings werden die steigenden Energiekosten sich wohl künftig bei der Wahl der Modelle bemerkbar machen. Gefragt sind energieeffiziente Geräte, welche die Grenzwerte der Luftreinhalte-Verordnung erfüllen, das heisst, seit 1. Januar 2008 gilt für Kleinholzfeuerungen bis 70 kW Leistung der Staubgrenzwert von 100 mg/Nm3 (Nm3 = Nennkubikmeter).

In der Regel erfüllen die von Fachgeschäften vertriebenen Modelle die Vorschriften und viele unterschreiten sogar die für 2015 angekündigten Auflagen, vorausgesetzt, sie werden korrekt betrieben. Während das Gesetz den Grenzwert bei 100 mg/Nm3 für neu in Betrieb genommene Geräte festlegt, verursacht ein offenes Cheminée 400 bis 500 mg Feinstaub, ein offenes Mottfeuer gar bis zu 5000 mg. Bestehende Cheminées lassen sich mittels Heizkassetten nachrüsten. Beim Kauf des Ofens also allein auf den Preis zu achten, ist mit Sicherheit ein Fehler, der mit Geld sparen auf lange Sicht nichts zu tun hat!

Gefragte Tugenden
Wer sich für einen Ofen interessiert, sollte auf einfache Bedienung, optimale Verbrennung und Speichermasse achten, da sie die Temperatur ausgleicht und anhaltend Wärme abgibt. Manche Modelle verfügen über automatische Steuerungen mit optimiertem Abbrand oder gar Fernbedienungen, was zum Einschalten der Heizung im Ferienhaus sehr praktisch sein kann. Wer daran denkt, den Ofen an die Zentralheizung anzuschliessen oder gar als Alleinheizung einzusetzen, sollte, wie alle anderen Interessenten auch, das zu beheizende Volumen kennen. Es gibt für diesen Zweck einige äusserst interessante Modelle, sei es beispielsweise der als Zentralheizung anschliessbare Pelletofen «Firewin» von Windhager oder der Stückholzofen «Momo» von Tiba. Letzterer gibt 70 Prozent der Wärme via Wärmetauscher ans Zentralheizsystem und die restlichen 30 Prozent an die Umgebung ab. Auch Warmwasseraufbereitung sowie die Kombination mit Sonnenkollektoren sind denkbare Varianten.


Text: Esther Kall
zusätzliche Informationen in: Häuser modernisieren, Heft Nr. 3-2009
sowie im Archiv Cheminée & Öfen

Bezugsquellen:
Alpinofen
Kempttalstrasse 91
8308 Illnau
Tel. 052 355 30 10
www.alpinofen.ch

Attika Feuer AG
Brunnmatt 16
6330 Cham
Tel. 041 784 80 80
www.attika.ch

Austroflamm GmbH
Austroflammplatz 1
A-4631 Krenglbach
Tel. 0043 7249 46443-40
www.austroflamm.com
Conmoto
J. Wagner GmbH & Co. KG
Schlossallee 7–9
D-33442 Herzebrock-Clarholz
Tel. 0049 5245 92192-0
www.conmotoshop.com

Hase Öfen AG
Aspacherstrasse 54
8413 Neftenbach
Tel. 052 305 07 07
www.hase.ch

Liebi LNC
Burgholz
3753 Oey-Diemtigen
Tel. 033 681 27 81
www.liebilnc.ch


Lehmo über:
Müller Ofenbau
Walgaustraße 88
A-6713 Ludesch
Tel. 0043 5550 2343
www.muellerofenbau.at

Matten GmbH
Wiesenstrasse 9
D-56479 Niederrossbach
Tel. 0049 171 7609403
www.guenter-matten.de
Rutz Martin AG
Aarauerstrasse 27
5102 Rupperswil (AG)
Telefon    062 897 47 78
www.rutzag.ch
Rüegg Cheminée AG
Schwäntenmos 4
8126 Zumikon
Tel. 044 919 82 82
www.ruegg-cheminee.ch
Sommerhuber GmbH
Resthofstrasse 69
A-4400 Steyr
Tel. 0043 7252 8930
www.sommerhuber.com
Wodtke GmbH
via: Tiba AG
Rittweg 55–57
72070 Tübingen-Hirschau
Tel. 0049 7071 7003-0
www.wodtke.com
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