Im Sog der Zukunft
Besser, schneller, schöner, heisst die Devise, wohin man schaut. Der Haushalt liegt voll im Trend. Zwei, die immer mehr von sich reden machen, sind Wäscheabwurf und Zentralstaubsauger. Es hat sich herumgesprochen, was sie können.
Alle reden vom intelligenten Wohnen, das Vernetzen in Häusern und Wohnungen. In schlichter Version findet das an anderer Stelle im Haushalt schon lange statt. Die Rede ist vor allem vom Zentralstaubsauger, der das Saubermachen spürbar leichter macht. In Zahlen ausgedrückt: Rund 12 000 Kilometer legt eine Hausfrau im Laufe ihres Lebens mit einem Staubsauger zurück. Das ist so weit wie von Schwyz nach New York und zurück. Unter «normalen» Bedingungen eine Knochentour. Denn, egal, ob Schlitten oder Stabstaubsauger, es muss geschleppt, geschoben und gezogen werden. Oft genug gibt es auch noch Verwicklungen mit dem Kabel. Dazu wird das Ganze noch mit Lärm garniert. Und totale Sauberkeit ist Fehlanzeige. Denn nicht alles, was vorne rein geht, bleibt drinnen. Gerade Bakterien und Mikropartikel kommen mit der Abluft wieder zurück. Allergiker können ein Lied davon singen.
Beim Zentralstaubsauger sieht das alles ganz anders aus. Erstens garantiert er Hygiene pur, weil Reststaub einfach über die Abluftleitung ins Freie geblasen wird. Dazu kommt die höhere Saugleistung, die ein starkes Stück Arbeit abnimmt. Ausserdem muss nichts mehr geschleppt oder gehoben werden. Nicht zu vergessen die Extras. Da gibt es Systeme mit Wartungsanzeige und Hinweis auf das Reinigen von Filter und Schmutzbehälter. Ein besonderer Clou sind auch noch Kindersicherung und Vergesslichkeitsschaltung, also das automatische Abstellen des Geräts. Die Einstellung der Saugleistung versteht sich durch die Bank als obligatorisches Element. Der Saugschlauch liegt leicht in der Hand und beim Verrichten seiner Arbeit flüstert der Haushaltshelfer nur.
Natürlich, das System ist nicht neu. Immerhin gab es schon Anfang des letzten Jahrhunderts Vorreiter in den USA. Ungetüme auf einfachen Holzkarren mit überlangem Schlauch. Starke Männer mussten deren Luft saugende Mechanik bewegen. Die Männer von damals sind heute Elektromotoren, die Luft saugende Mechanik ist eine Hochleistungs-Turbine. Das sind sozusagen die Kernelemente eines Zentralstaubsaugers von heute. Zum Ganzen gehören aber auch Rohrsystem und Saugdosen sowie der Saugschlauch mit der obligatorischen Länge von neun Metern, der leicht und komfortabel bedienbar sein will.
Damit nichts im Weg steht, wird die Zentrale vorzugsweise in Kellern oder Abstellräumen platziert. Von hier aus verteilt sich das Rohrnetz übers ganze Wohnareal. Natürlich sieht man auch davon nichts, weil die Rohre in Estrich, Wand oder Zwischendecke liegen. Alle münden in Steckdosen, in die Anschluss-Stellen für den Schlauch. Einstecken genügt und los kann es gehen mit der Arbeit, die so leise vonstattengeht, dass dabei sogar Begleitmusik möglich ist. Der Motor röhrt in der Zentrale. Also weit weg. Wobei es auch hier mehr leise als laut zugeht. Natürlich will ein solches Gerät auch gehegt und gepflegt werden. Das betrifft die Wartung des Motors, vor allem aber das Thema Filter, auf das man regelmässig sein Augenmerk richten muss, wenn es sich nicht um eine selbst reinigende Version handelt. Übrigens: Beim Kauf unbedingt darauf achten, dass sich der Staubbehälter leicht entleeren lässt.
Über all den Vorteilen des Zentralstaubsaugers sollte man nicht übersehen, dass auch an anderer Stelle im Haushalt ein starker «zentraler» Helfer ein deutliches Plus an Lebensqualität bringt. Die Rede ist vom Wäscheabwurf. Dabei handelt es sich um eine Klappe in der Wand, hinter der alles, was getragen, benutzt und schmutzig ist, lautlos verschwindet. Schluss also mit Mief und Wäschebergen in allen möglichen Zimmern. Schluss auch mit Bücken und Körbe schleppen. Denn die gebrauchten Textilien werden – ebenfalls durch ein Rohrsystem – direkt in die Waschküche transportiert. Das spart Zeit und Energie und macht eine lästige Pflicht zur vergnüglichen Kür. Wer nun meint, dass diese Errungenschaften nur was für Neubauten sind, der irrt. Auch in einem bestehenden Gebäude braucht man auf solchen Komfort nicht zu verzichten. Profis wissen immer, wie’s geht.
Text: Renate Endres
aus: Bauen & Wohnen Heute, Ausgabe 2012
Bezugsquellen:
Rudolf Baltensberger
Zentralstaubsauger
Hatzenbühlstrasse 2
8309 Nürensdorf
Tel. 044 836 91 28
www.zentral-staubsauger.ch
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B. König Haustechnik
Hardstrasse 30
4802 Strengelbach
Tel. 062 752 12 44
www.b-koenig.ch
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D & B Donato & Braga
Viaduktstrasse 5
2540 Grenchen
Tel. 032 653 63 00
www.dbhaustech.ch |
Electrolux CVS
Mühlestrasse 7
3063 Ittigen
Tel. 031 928 10 20
www.electrolux-cvs.ch
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Elvacu
Nordkoog 37
D-25856
Hattstedtermarsch
Tel. 0049 4846 60 12 30
www.elvacu.de
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Globaltek GmbH
Industriestrasse 11
9434 Au
Tel. 071 744 76 90
www.globaltek.ch
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Profivac
via: Späni
Zentrale Haustechnik AG
Bahnhofstrasse 32
6422 Steinen
Tel. 041 830 16 16
www.profivac.ch |
Protex Systems AG
Röschenzerstrasse 9
4153 Reinach
Tel. 061 263 84 84
www.protex-systems.ch |
Sistem-Air SA
Leuzigenstrasse 22
2540 Grenchen SO
Tel. 032 517 33 33
www.sistemair.ch |