Schweizer Bauratgeber für Bauherren und Hausbesitzer

Guter Boden

«Jede Pflanze muss zuerst durch den Dreck wachsen. Und dieser Dreck bedeutet Leben.» (Hornbach)

Ein guter, gesunder Boden ist eine essenzielle Voraussetzung für das Gedeihen der Pflanzen.
Ein guter, gesunder Boden ist eine essenzielle Voraussetzung für das Gedeihen der Pflanzen.
Ein aktivierter Boden mit einem gesunden Bodenleben hat zahlreiche Vorteile.
Ein aktivierter Boden mit einem gesunden Bodenleben hat zahlreiche Vorteile.

Gesunder Boden – gesunde Pflanzen: Klingt eigentlich ganz einfach, doch fehlen dem an sich logischen Grundsatz oft die Taten. Was es für einen guten Boden braucht und warum, lässt sich in voller Länge unter dem Link hornbach.ch/projekte/gesunder-gartenboden/ nachlesen.

Hier das Wichtigste zu einem der zentralsten Themen der Gartenwelt in Kürze:
Wer weiss schon, dass in einer Handvoll Boden mehr Lebewesen stecken als auf der Erde Menschen leben? Diese Bodenlebewesen – Bodenflora (Bakterien, Pilze, Algen) und Bodenfauna (Regenwürmer, Nematoden, Milben etc.) – sind zuständig für die Zerkleinerung und Umwandlung abgestorbener organischer Substanz (Blätter, Wurzeln etc.). Sie wandeln sie entweder in Nährhumus um, dessen Nährstoffe unmittelbar für Pflanzen und andere Mikroorganismen zur Verfügung stehen. Oder in Dauerhumus, der langsamer zersetzt wird und somit eine länger anhaltende Nährstoffquelle darstellt. Die fleissigen Bodenbewohner durchmischen zudem den Boden und lockern ihn auf. So wird er durchlüftet, die Struktur verbessert sich und Probleme mit Staunässe werden verringert. Äusserst fleissig ist dabei der Regenwurm, der pro Jahr das 70-fache seines Körpergewichts in Humus umsetzt. Doch kann man auch selbst einiges dazu beitragen, den Gartenboden zu aktivieren. Der Vorteil: Nicht die Pflanze, sondern das Bodenleben wird ernährt, was auch einem zentralen Grundsatz im Biolandbau entspricht.

So lässt sich der Boden aktivieren:

  • Regelmässig organische Dauerdünger und Gesteinsmehl an- wenden und diese nur flach in den Boden einarbeiten. Keine häufige, tiefgründige und intensive Bodenbearbeitung!
  • Chemische Pflanzenschutzmittel nur im absoluten Notfall einsetzen.
  • Jedes Jahr Kompost einsetzen oder Erden mit hohem Grüngutkompostanteil.
  • Regelmässig Mulchen: Gleichmässiges leichtes Abdecken des Bodens mit abgestorbenem Grünschnitt (vor allem Rasenabfälle).
  • pH-Wert des Bodens regelmässig überprüfen. Bei zu niedrigen pH-Werten (unter 5,5) empfiehlt sich eine Kalkung und als vorbeugende Massnahme die Verwendung von härterem Trinkwasser anstelle von Regenwasser.
  • Reich an Nährstoffen und besonders wertvoll, da gewöhnlich nicht im Gartenkreislauf vorhanden, sind tierische Komposte wie Rinderdung.
Sie bieten hilfreiche Unterstützung bei der Bodenaktivierung. Details siehe hornbach.ch
Sie bieten hilfreiche Unterstützung bei der Bodenaktivierung. Details siehe hornbach.ch
Sie bieten hilfreiche Unterstützung bei der Bodenaktivierung. Details siehe hornbach.ch

Dünger, Wurmhumus, Rasen- und Gartenkalk: Sie bieten hilfreiche Unterstützung bei der Bodenaktivierung. Details siehe hornbach.ch

Fotos: zVg Hornbach
aus: Trendmagazin Gartenidee, Ausgabe 02/2022

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